Unsere Geschichte
2019
Die erste elektrisch angetriebene Pistenraupe: Der PistenBully 100 E!
Die erste elektrisch angetriebene Pistenraupe
PistenBully 100 E

Ist es denkbar, Pisten bald zu 100 % emissionsfrei präparieren zu können? Auf der INTERALPIN 2019 in Innsbruck, der internationalen Leitmesse für alpine Technologien, feiert der PistenBully seinen 50. Geburtstag – und liefert der Branche dabei gleich die Antwort: Mit der Studie der ersten elektrisch angetriebenen Pistenraupe, dem PistenBully 100 E, ist das ein klares „Ja!“.

Das Logo: 50 Jahre Freundschaft by PistenBully, 1969
50 Jahre Freundschaft by PistenBully
50 Jahre PistenBully

50 Jahre Freundschaft by PistenBully – und das Ende der Geschichte ist noch lange nicht erreicht! Wir freuen uns auf viele Innovationen, Feste, Begegnungen – im Jubiläumsjahr und noch lange darüber hinaus

2018
Die Kooperationspartner, mit denen SNOWsat Analytics entwickelt wird.
Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG schließt zukunftsträchtige Kooperation
SNOWsat Analytics

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG schließt eine Kooperation mit Blick auf die Zukunft. Ziel der Kooperationspartner Geocloud AG / Schlieren, Weisse Arena Bergbahnen AG / Laax, Grünenfelder und Partner AG / Domat/Ems ist es, ein Produkt, SNOWsat Analytics, zu entwickeln, das die Informations- und Datenflut in den Skiresorts managt und damit einen echten Wettbewerbsvorteil liefert.

PistenBully 600-Flotte mit EU Stufe 5-Motor
Erste Pistenraupe mit EU Stufe 5-Motor
Die neue Generation des PistenBully 600

Der neue PistenBully 600 schreibt schon jetzt Technikgeschichte: Die weltweit erste Pistenraupe mit EU Stufe 5-Motor – sauberer und leiser geht's nicht! In der neuesten Generation von Pistenraupen steckt die ganze Erfahrung und Begeisterung der PistenBully-Ingenieure. Die große Vielzahl an Patenten unterstreicht dies eindrucksvoll.

Ein grün lackierter Faserverbundstoff
Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG geht neue Wege
Übernahme der KK Composites GmbH

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat zum 01.04.2018 die KK Composites GmbH mit Sitz in Micheldorf, Österreich übernommen. Das Unternehmen ist seit 1982 Spezialist für Faserverbundstoffe. Mit dieser klassischen Rückwärtsintegration (Insourcing von Bauteilen) verfolgt die Kässbohrer Geländefahrzeug AG die Strategie der Reduzierung ihrer Lieferantenabhängigkeit. Die Fertigungstiefe von rund 10 % soll ausgebaut werden.

2017
Cherrington fährt am Strand entlang
Erweiterung der Produktpalette von BeachTech 
BeachTech übernimmt Cherrington

Durch die Übernahme des amerikanischen Unternehmens Cherrington Inc. hat die Kässbohrer Geländefahrzeug AG im Bereich BeachTech die Produktpalette erweitert.

Die neue Generation des PistenBully 100.
Stärkster Motor seiner Klasse und die umweltfreundliche Abgastechnologie
Die neue Generation des PistenBully 100

Neue Generation eines Klassikers: Qualität und Zuverlässigkeit bleiben - das Fahrzeugkonzept wurde im engen Austausch mit internationalen Kunden komplett überarbeitet. Völlig neu sind u. a. die intuitive Bedienung, die nach aktuellsten ergonomischen Erkenntnissen entwickelt wurde, der stärkste Motor seiner Klasse und die umweltfreundliche Abgastechnologie.

2016
Ein Gruppenbild der der PRO ACADEMY Crew.
Herstellerunabhängiges Schulungs- und Trainingskonzept
PRO ACADEMY

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat mit der PRO ACADEMY ein herstellerunabhängiges Schulungs- und Trainingskonzept entwickelt: 5 verschiedene Bausteine für ein wirtschaftliches und ressourcenschonendes Pistenmanagement.

2014
PowerBully mit Kran am Strommasten
Kässbohrer übernimmt einen bekannten Hersteller von Kettennutzfahrzeugen 
PowerBully

Die amerikanische Tochtergesellschaft der Kässbohrer Geländefahrzeug AG übernimmt Soft Track Supply, Inc. – einen bekannten Hersteller von Kettennutzfahrzeugen in den USA. Der Geschäftsbereich PowerBully entsteht.

Ein Foto der ganzen Belegschaft mit dem 20.000 PistenBully
Eine Zahl, die ins Geschichtsbuch eingeht
Der 20.000 PistenBully

Der 20.000 PistenBully wird produziert! Das ist ein guter Grund ein wenig zu feiern.

2012
Sportliches Motiv des PistenBully 600 E+
Weltweit erstes Hybridfahrzeug am Markt
PistenBully 600 E+

PistenBully beeindrucken bis heute durch technische Innovationen und setzen Maßstäbe. Eine Erfolgsgeschichte, deren jüngstes Kind der PistenBully 600 E+ mit dieselelektrischem Antrieb ist.

2011
SNOWsat vernetzt die gesamte PistenBully Flotte und das gesamte Skigebiet
Das professionelle Pisten- und Flottenmanagement-System
SNOWsat

Ein professionelles Pisten- und Flottenmanagement-System mit Schneetiefenmessung wird entwickelt. Hohe Einspar- und Optimierungspotenziale machen SNOWsat für Skigebiete zu einer lohnenden Investition in die Zukunft.

2010
BeachTech bei der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko
Einer von vielen Einsätzen eines BeachTech
BeachTech bei der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko

Bereits durch vergangene Unglücke wie die Havarie der „Prestige“ vor der Atlantikküste oder der Ölkatastrophe an Australiens Sunshine-Coast erprobt, können die BeachTech-Strandreiniger auch bei der Ölverschmutzung durch die „Deepwater Horizon“ sowohl weichere Ölkleckse, als auch feste Teerklumpen nahezu vollständig vom Sand trennen, ohne allzu viel Sand aufzunehmen.

2007
PistenBully Paana
Unsere PistenBully-Familie hat Zuwachs bekommen!
PistenBully Paana

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat den Loipenmaschinen-Spezialisten Keiteleen Latukone Oy übernommen. Seit über 25 Jahren am Markt sind die Paana-Fahrzeuge in Skandinavien klarer Marktführer im Segment der Loipenmaschinen. Robuste Technik, Zuverlässigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wie auch niedrige Betriebs-und Wartungskosten sprechen für den PistenBully Paana. Mit dem zweistufigen Frässystem lassen sich in nur einem Arbeitsgang Loipenspuren ziehen, die den FIS-Anforderungen entsprechen. Der PistenBully Paana ist mit einer Breite von nur 2,20 Metern speziell bei schmalen Walddurchfahrten oder zur Präparierung von Wanderwegen im Winter klar im Vorteil.

PistenBully 400
Der Nachfolger erfolgreichen Baureihe PistenBully 300
PistenBully 400

Bei Serieneinführung 2007 erfüllte die Neukonstruktion selbstverständlich alle national und international geltenden Sicherheits- und Abgasnormen, markierte aber auch technisch einen großen Schritt nach vorne. Zu den wichtigsten Neuerungen gehörten ein der Leistung und Baugröße angepasster neuer Hauptrahmen aus hochfestem kälteresistentem Stahl; den Antrieb übernahm ein neues Cummins-Dieselaggregat.

2006
PistenBully 600
Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Laupheimer Herstellers
PistenBully 600

Bei der Fahrzeuggeneration PistenBully 600 handelte es sich um einen von Grund auf neu konzipierten Entwurf, wobei auf die Auslegung der Hauptrahmens besondere Sorgfalt verwendet wurde. Hier kam eine leichte, aus hochfestem Stahl gefertigte Blechkantkonstruktion zum Einsatz, die auf jeden Lastfall vorbereitet war und problemlos Basisfahrzeug, Winde und alle Zusatzgeräte bis zu den extrem schweren Frontanbaugeräten wie Halfpipefräse, Frässchleuder und Transportmulden aufnehmen konnte. Der PistenBully 600 vereinte die neueste Technologie mit höchsten Bedienkomfort.

2005
Der neu eingeführte BeachTech 2800
Ein neuer effektiver und wirtschaftlicher Strandreiniger
BeachTech 2800

Der neu eingeführte BeachTech 2800 vereint die Vorteile des BeachTech 3000 mit denen des BeachTech 2000 zu einem effektiven und wirtschaftlichen Strandreiniger.

2004
Ein PistenBully wird mit einem Kran vom Schiff auf das ewige Eis der Antarktis gehoben
80 PistenBully sind im Einsatz
Antarktis-Einsatz im ewigen Eis

Härtetest: Der PistenBully meistert auch extremste Bedingungen und begeistert Forschungsteams aus der ganzen Welt. 2004 sind mehr als 80 PistenBully in der Antarktis im Einsatz.

2002
Der neue Unternehmensstandort der Kässbohrer Geländefahrzeug AG in Laupheim
Zusammenlegung aller Unternehmensbereiche
Neuer Unternehmensstandort in Laupheim

Anfang der 2000er wurden alle Unternehmensbereiche an einem Standort gebündelt – und zwar in Laupheim. Hierdurch ging selbstverständlich eine Optimierung des Produktionsprozesses mit ein.

2001
BeachTech Marina
Ein selbstfahrender Strandreiniger
BeachTech Marina

Ein neues Fahrzeug in der Palette : Die Produkteinführung des selbstfahrenden BeachTech Marina.

1998
PistenBully 100
Ein Markt im Umbruch
PistenBully 100

Der neue PistenBully 100 entstand innerhalb der neuen Kässbohrer Geländefahrzeug AG: Unter Verwendung modernster CAD-Technik wurde mit dem PistenBully 100 ein von Grund auf neues Loipenfahrzeug konstruiert. Denn der Markt befand sich im Umbruch, die Emissionsvorschriften hatten sich verschärft und die Kundenanforderungen geändert; die Wirtschaftlichkeit und der Verbrauch spielten damit  eine viel größere Rolle bei der Kaufentscheidung als zuvor. 

Die leichtere Version der Baureihe 300
PistenBully 200

Der PistenBully 200 entstand als leichtere Version der Baureihe 300. Von dieser Maschine stammte auch, dank des Baukastensystems, ein Großteil der Komponenten. Einen Teil der Bauteile hatte man indes an die reduzierte Leistung angepasst, um Gewicht und Kosten zu sparen. Diese Neuentwicklung mit 208 kW (278 PS) und einem Drehmoment von 1100Nm nei 1300U/min erfüllte die seinerzeit gültigen strengen Abgasnormen Euro 2 und US-EPA. 

Eine Zahl, die ins Geschichtsbuch eingeht
Der 10.000 PistenBully

Der 10.000 PistenBully wird produziert!

1995
Markteinführung des BeachTech 2000
Die BeachTech Familie wird größer
BeachTech 2000

Markteinführung des BeachTech 2000 – die wendige und kompakte Alternative zum Kraftpaket BeachTech 3000.

1994
Ein Gruppenbild von Erwin Wieland, Gerhard Krone, Karl Knab, Hans-Peter Müller, Franz Beer und Karl Glatzmaier
Geschäftsbereich Geländefahrzeuge wird ausgelagert
Abspaltung und Neustart

Der bis dahin kleine, aber sehr erfolgreiche Geschäftsbereich Geländefahrzeuge wird aus dem Konzern ausgegliedert und verselbstständigt. Unter der Führung von Erwin Wieland wagt das Management mit Gerhard Krone, Karl Knab, Hans-Peter Müller, Franz Beer und Karl Glatzmaier ein Management Buy-out: Kässbohrer Geländefahrzeug GmbH. Vier erfolgreiche Jahre später, im Jahr 1998 folgt der Börsengang.

PistenBully 300 / 300 W
Erste Fahrzeuggeneration nach Verselbstständigung des Unternehmens
PistenBully 300 / 300 W

1994 erfolgte die Einführung der neuen Fahrzeuggeneration PistenBully 300 und 300 W. Bis Ende der 1990er war das die erfolgreichste Baureihe im alpinen Einsatz! Sie ist bis heute die "Brot- und Butter-Maschine" des Unternehmens.

1991
Die erste BeachTech Maschine
Neue Maßstäbe im Bereich der Strandreinigung werden gesetzt
BeachTech

Mit Einführung des BeachTech demonstriert Kässbohrer erneut seine ganze Innovationskraft. Die patentierte Sieb-, Rechen- und Mixtechnik setzt neue Maßstäbe im Bereich der Strandreinigung.

1984
PistenBully 200 DW mit der neuesten Technologie – der Seilwinde
Neue Technologie: Die Seilwinde
PistenBully 200 DW

Mit dem PistenBully 200 DW entsteht das erste Pistenfahrzeug für die Steilhangpräparierung mit Seilwindenunterstützung. Eine Treibtrommelwinde unterstützt und sichert das Fahrzeug bei extremer Bergauf- und Bergabfahrt.

1983
Das Flexmobil im Wassereinsatz
Schnelles Arbeits- und Transportfahrzeug
Das Flexmobil

Für On- und Offroad: Das Flexmobil wird als schnelles Arbeits- und Transportfahrzeug für den Sommereinsatz entwickelt.

1972
PistenBully bei den Elften Olympischen Winterspielen in Sapporo in Japan
Reise nach Sapporo in Japan
PistenBully bei den XI. Olympischen Winterspielen

Mit 6 PistenBully reist das Team zu den XI. Olympischen Winterspielen nach Sapporo in Japan und erntet Lob und Anerkennung. Wenig später wird man auch in den USA auf PistenBully aufmerksam. Mit diesem erfolgreichen Einsatz war der Weg für den Weltmarkt bereitet. In diesem Jahr werden bereits 177 Fahrzeuge gebaut.

1971
Walter Haug und Erwin Wieland Arm in Arm
Wichtige Schlüsselfiguren
Der Aufbau des Vertriebs

Schlüsselfiguren: Der Konstrukteur Walter Haug und Erwin Wieland prägen den PistenBully maßgeblich. Beim Aufbau des Vertriebs wird auf persönliche Freundschaft, Qualität und Service gesetzt.

1969
Der erste Prototyp des PistenBully startet zur Probefahrt
Die erste Testfahrt
Erster Prototyp startet zur Probefahrt

Der erste PistenBully: Im Dezember startet der erste Prototyp zu einer Probefahrt – mit hydrostatischem Antrieb, Lenkradsteuerung und großer Ladefläche. Das kräftige und kantige Antlitz des ersten Fahrzeugs brachte Karl Kässbohrer umgehend zum Namen: PistenBully!

Kurze Zeit später geht er mit einem Dieselmotor in Serie. Der erste PistenBully ging nach Reit im Winkl. Chefkonstrukteur Walter Haug persönlich brachte das Fahrzeug am 19. Dezember 1969 auf die Winklmoosalm. 

1920 – 1930
Ein Mann walzt die Skipiste manuell mit einer Handwalze
Wintersport in der Nachkriegszeit
Skilaufen entwickelt sich zum Breitensport

Mit der steigenden Beliebtheit des Skisports wachsen auch die Ansprüche an die Qualität der Pisten. Die einfachen Walzen werden schon bald durch motorbetriebene Arbeitsgeräte abgelöst.

Zwei Männer walzen von Hand die Piste
1924
Skifahrer bei den Ersten Olympischen Winterspielen
Skifahren kommt in Mode
Erste Olympische Winterspiele

Unter die Füße kommen Bretter: Mit den ersten Olympischen Winterspielen in Chamonix kommt das Skifahren in Mode. Innerhalb kurzer Zeit wird es sich zum Breitensport entwickeln.

1922
Die Brüder Karl und Otto Kässbohrer schmieden Pläne
Viel Wagemut und großer Erfolg
Die Kässbohrer Söhne übernehmen das Unternehmen

Nach dem Tod des Vaters übernehmen Karl und sein Bruder Otto das Unternehmen. Mit viel Wagemut und großem Erfolg: Der Anhängerbau und zahlreiche Erfindungen werden auf den Weg gebracht.

1920
Vier Jungen lassen sich interessiert ein Modell des Alpen-Express erklären
Ein Wunsch geht in Erfüllung
Karl Kässbohrer studiert an der TH Stuttgart

Ein Ingenieur aus Leidenschaft: Karl Heinrich Kässbohrer erfüllt seinem Sohn Karl den Wunsch, statt einer Banklehre ein Maschinenbau-Studium an der TH Stuttgart beginnen zu dürfen.

1911
Karl Heinrich Kässbohrer steht stolz neben dem ersten Omnibus, der Wiblingen und Ulm verbindet
Ulm und Wiblingen sind ab sofort gut angebunden
Omnibus-Linie wird eingerichtet

Karl Heinrich Kässbohrer eröffnet die Omnibus-Linie zwischen Ulm und Wiblingen.

1893
Ein Portrait von Karl Heinrich Kässbohrer
Der Grundstein für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte ist gelegt
Gründung einer Wagenfabrik

Mit der Gründung seiner Wagenfabrik im Jahr 1893 legt Karl Heinrich Kässbohrer den Grundstein für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte.

Alles beginnt mit Georg Kässbohrer – er stammt aus einer Schiffsbauerfamilie und baut die "Ulmer Schachtel", wie sie von Spöttern gerne benannt wird: Eine Art Einweg-Schiff für den Waren-, Passagier- und Truppentransport auf der Donau flussabwärts bis nach Wien. Nach der Fahrt werden die Schiffe zerlegt und wiederverwertet - ein Rücktransport wäre zu aufwändig. Georg sieht im traditionellen Schiffbau allerdings keine Zukunft und schickt vier seiner sechs Söhne in andere Berufe. Einer von ihnen ist Karl Heinrich, ein Wagnermeister, der sich für die neuzeitlichen Transportmittel interessiert und begeistert. Er gründet in Ulm mit der "Wagenfabrik Kässbohrer" das Familienunternehmen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.